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Neue EU-ÖKO-VO (EU) 2018/848 vom 30.5.2018 mit Gültigkeit ab 01.01.2021 verabschiedet

Die Komplettrevision der EU-Öko-VO wurde veröffentlicht.

Mit der Komplettrevision der EU-Öko-VO wird es auch für Importeure Neuerungen geben. Zusammengefasst ist dies z.B. hier.

Zukünftig wird es drei Wege für Importware geben:

  • Produkte entsprechen den Vorgaben der EU-Rechtsvorschriften für ökologische Produktion und alle Unternehmen unterstehen der Bio-Kontrolle.
  • Produkt stammt aus einem Drittland mit einem Handelsabkommen und entspricht den Bedingungen und Vorgaben dieses Abkommens.
  • Produkt stammt aus einem Drittland mit gleichwertigen Vorgaben (aktuelle Drittlandsliste) – dieses Verfahren läuft 2026 aus.

Die Liste der als gleichwertig anerkannten Kontrollstellen läuft 2024 aus. (Quelle: www.oekolandbau.de)

(23.08.2018/MP)

 

Neue DurchführungsVO (EU) 2018/949 vom 3.7.2018 zur Änderung der Öko-ImportVO (EG) Nr. 1235/2008

Mit Gültigkeit ab 24.07.2018 wurde die DurchführungsVO EU 2017/949 zur Änderung der Anhänge III und IV erlassen.

AGRECO ist stolz, hiermit für die Zertifizierung von tierischen Erzeugnissen im Drittland zugelassen zu sein.

Hier finden Sie die aktuelle konsolidierte (fortgeschriebene Fassung).

(23.08.2018/MP)


 

Neue DurchführungsVO (EU) 2017/2329 vom 14.12.2017 zur Änderung und Berichtigung der Öko-ImportVO (EG) Nr. 1235/2008

Am 14.12.2017 wurde die DurchführungsVO EU 2017/2329 zur Änderung der Anhänge III, IV und V und Berichtigung der ÖkoImportVO 1235/2008 erlassen.

Hier finden Sie die aktuelle konsolidierte (fortgeschriebene Fassung).

(16.12.2017/SN)


Neue DurchführungsVO (EU) 2017/1862 vom 16.10.2017 zur Änderung der Öko-ImportVO (EG) Nr. 1235/2008

In Artikel 4 Absatz 1 der Verordnung (EG) Nr. 1235/2008 wird das Datum „31. Oktober 2017“ durch das Datum „31. Oktober 2018“ ersetzt.

Hier finden Sie die VO. Der Text lautet nun:

Verfahren für die Beantragung der Aufnahme in das Verzeichnis der im Hinblick auf die Konformität anerkannten Kontrollstellen und Kontrollbehörden
(1) "Die Kommission prüft, ob sie eine Kontrollstelle oder Kontrollbehörde anerkennt und in das Verzeichnis gemäß Artikel 3 aufnimmt, nachdem sie einen Aufnahmeantrag vom Vertreter der betreffenden Kontrollstelle oder Kontrollbehörde auf der Grundlage des von der Kommission gemäß Artikel 17 Absatz 2 zur Verfügung gestellten Antragsmusters erhalten hat. Nur vollständige, vor dem 31. Oktober 2017 2018 eingegangene Anträge werden bei der Erstellung des ersten Verzeichnisses berücksichtigt."

(16.10.2017)


USA: Gentech-Äpfel kommen in die Läden

In den USA werden in diesem Herbst rund 9.000 Tonnen gentechnisch veränderte Äpfel geerntet und vermarktet.

Das meldete das Magazin America Fruit und berief sich dabei auf den Anbieter dieser Äpfel, das Unternehmen Okanagan Specialty Fruits (OSF). OSF bietet seine gentechnisch veränderten Äpfel unter dem Markennamen Arctic Apple an. Bei den Früchten wurde das Gen für ein Enzym inaktiviert, das für die natürliche Oxidation verantwortlich ist. Dadurch wird das Fleisch der Äpfel nach dem Aufschneiden nicht mehr braun. OSF will auch anderen Früchten das Braunwerden gentechnisch austreiben. Besonders interessiert an solchen Produkten sind die Anbieter von aufgeschnittenen Früchten, die immer stärker nachgefragt werden.

OSF bietet seine gentechnisch veränderten Äpfel unter dem Markennamen Arctic Apple an. Bei den Früchten wurde das Gen für ein Enzym inaktiviert, das für die natürliche Oxidation verantwortlich ist. Dadurch wird das Fleisch der Äpfel nach dem Aufschneiden nicht mehr braun. OSF will auch anderen Früchten das Braunwerden gentechnisch austreiben. Besonders interessiert an solchen Produkten sind die Anbieter von aufgeschnittenen Früchten, die immer stärker nachgefragt werden.

Anfang 2015 hatte das US-Landwirtschaftsministerium die weltweit erste Anbauzulassung für diese Äpfel erteilt und inzwischen auch drei Sorten, Arctic Golden, Arctic Granny und Arctic Fuji für den Verzehr freigegeben. Auf 80 Hektar im US-Staat Washington hatte OSF seine erste Plantage angelegt, die nun erntereif ist. Den Ertrag schätzte OSF-Vorstand Neal Carter in American Fruit auf 9.000 Tonnen. Man wolle die Erntemenge in den kommenden Jahren verdoppeln, kündigte er an, „bis wir genügend Volumen haben, um die internationale Nachfrage großer Handelsketten und Verarbeiter zu befriedigen.“

In der EU darf der Arctic Apple nicht vermarktet werden. Im Gespräch mit America Fruit wollte Carter nicht ausschließen, langfristig auch in der EU eine Zulassung zu beantragen. Doch zuerst soll nach dem US-amerikanischen Markt der Kanadische getestet werden.

(29.09.2017)


Update zu "TRACES" für Importeure und Exporteure

Seit 19. April 2017 gelten die neuen Bestimmungen zu TRACES, der elektronischen Kontrollbescheinigung ("Certificate of Inspection", COI).
AGRECO hat alle importierenden und exportierenden Betriebe bereits umfangreich per Email informiert. Sollten Sie diese Mail nicht erhalten haben, wenden Sie sich bitte direkt an uns.

Importeure müssen sich erst bei ECAS danach bei TRACES anmelden. Eine Anleitung dazu finden Sie hier.

Einen Überblick über den geplanten Ablauf finden Sie hier.

Anträge auf Kontrollbescheinigungen senden Sie bitte an unser zentrales Postfach coi(at)agrecogmbh.de

(28.04.2017)


Neues System für elektronische Vermarktungsgenehmigungen "TRACES"

Mit der Veröffentlichung der jüngsten Durchführungsverordnung (EU) 2016/1842 zur Änderung der Verordnung (EG) Nr. 1235/2008 vom 14.10.2016 wurden Regeln über ein System für elektronische Kontrollbescheinigungen für die Einfuhr ökologischer/biologischer Erzeugnisse aus Drittländern veröffentlicht.
Ziel dieser neuen Regeln ist die Verbesserung der Rückverfolgbarkeit der ökologischen/biologischen Erzeugnisse und damit die Reduzierung von Betrugsfällen.

In der Praxis bedeutet dies, dass zukünftig die elektronischen Kontrollbescheinigungen in das "Trade Control & Expert System (TRACES)" eingegeben werden müssen. TRACES erleichtert es, Informationen zu der Verbringung ihrer Sendungen/Erzeugnisse zu erhalten und Verwaltungsprozesse zu beschleunigen.

Nach jetzigem Stand werden die neuen Bestimmungen am 19. April 2017 in Kraft treten. Während einer Übergangsfrist von 6 Monaten können sowohl Bescheinigungen auf Papier als auch in elektronischer Form benutzt werden. Ab dem 19. Oktober 2017 wird die Einfuhr von organischen/biologischen Erzeugnissen aus Drittländern in die EU nur durch die elektronische Kontrollbescheinigung möglich sein.

Quelle: ec.europa.eu

(4.11.2016)


IMPORT-NACHRICHTEN  - WICHTIGE HINWEISE FÜR BIO-EINFUHREN AUS OSTEUROPÄISCHEN UND ZENTRALASIATISCHEN ANRAINERSTAATEN

Seit 1.1.2016 bis zunächst 31.12.2016 gilt die in angefügter Leitlinie der EU-Kommission festgelegte erhöhte Prüfverpflichtung für Getreide, Müllereierzeugnisse, Ölsaaten und Futtermittel, die mit Bio-Hinweis aus den folgenden Staaten importiert werden sollen:

UKRAINE, AZERBEIDSCHAN, WEISSRUSSLAND, GEORGIEN, KASAKHSTAN, KIRGISTAN, MOLDAWIEN, TADSCHIKISTAN, USBEKISTAN und RUSSISCHE FÖDERATION.

Neben der üblichen Prüfung der Importpapiere, die jedoch bei o.g. Herkünften und Produktgruppen nun schon vollständig am Ort der Einfuhr zu erfolgen hat, ist eine Probenahme bei jeder ankommenden Sendung am Ort der Einfuhr und anschließende Analyse auf alle relevanten Pestizide vorgeschrieben.

Einzelheiten zu den betroffenen Produkten, deren KN-Codes und dem vorgegebenen Verfahren bitten wir, der angefügten Leitlinie zu entnehmen. Einfuhren aus o.g. Herkünften sind rechtzeitig bei AGRECO anzukündigen. Wegen der besonderen Vorgaben bitten wir um einen möglichst zweiwöchigen Vorlauf. Wir danken für Ihre Mitwirkung!

(4.2.2016)


Neue Durchführungsverordnung (EU) Nr. 2015/931 der Kommission vom 17. Juni 2015 zur Änderung und Berichtigung der Verordnung (EG) Nr. 1235/2008  veröffentlicht

Mit der Änderung in Anhang IV ist AGRECO nun anerkannte Kontrollstelle für über 50 Drittländer.

Mit selbiger Änderung werden u. a. die Öko-Kontrollstellen

  • Ekolojik Tarim Kontrol Organizasyonu (ETKO)
  • SGS Austria Controll-Co. GmbH und
  • Austria Bio Garantie GmbH

aus dem Verzeichnis der im Hinblick auf die Gleichwertigkeit anerkannten Kontrollstellen und Kontrollbehörden (Anhang IV der Verordnung (EG) Nr. 1235/2008 i. V. m. Artikel 33 der Verordnung (EG) Nr. 834/2007) gestrichen.

Damit dürfen Waren, die mit einer von diesen Kontrollstellen ab dem 08.07.2015 ausgestellten Bescheinigung begleitet werden, nicht mit einem Hinweis auf den ökologischen Landbau vermarktet werden.

(17.07.2015)


Totalrevision der EU-Öko-Verordnung

Für mehr Bio aus Europa, gegen eine Totalrevision der EU-Öko-Verordnung!
Bio-Branche stellt die  " Nürnberger Erklärung" zum Stopp der Kommissionspläne vor.

Der BÖLW wird die gemeinsamen Forderungen auf der BIOFACH mit Vertretern von Bund, Ländern und EU breit diskutieren und fordert Öko-Landwirte und -Unternehmen auf, die Erklärung bis zum 25.02.2015 zu unterzeichnen unter www.mehr-bio-in-europa.eu. Der BÖLW ist Mitinitiator und Erstunterzeichner der „Nürnberger Erklärung“. Dort erhalten Sie auch weitere Informationen zur Totalrevision der Öko-VO.

(10.02.2015)


Importe aus Rumänien

Seit dem 1.1.2013 ist für Bio-Importe aus Rumänien nach nationaler rumänischer Gesetzgebung (Ordin nr. 181 vom 16.08.2012) die Ausstellung von Transaktions-Zertifikaten bzw. Partie-Zertifikaten vorgeschrieben.

AGRECO sendet ab sofort das Partie-Zertifikate im Original direkt an den Empfänger der Ware (vorab als Pdf per E-Mail).

(06.02.2015)